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Die 26.  Runde:  

 

Ein attraktives Spiel, aber kein Abend für Stürmer

Zum Online-Spielbericht!

Freitag, 18. Mai 2012, 19h30 in Pilgersdorf:

 

USC Pilgersdorf  - SV Lackenbach     1   :   0    (1:0)

 

 Tor für den USC-P: Stefan Fruhstuck

 

   
Die Ausgangsposition, die unser Platzsprecher Willi Schleser vor dem Anpfiff erläuterte, war gleichzeitig die Erklärung für den späteren Spielverlauf: Hier trafen zwei Tabellennachbarn mit gleicher Punkteanzahl aufeinander, und weil sie sich im (relativ) sicheren Liga-Mittelfeld befanden, könnte es eine interessante Offensiv-Partie werden. Stefan Fruhstuck war nach ausgeheilter Gesichtsverletzung wieder dabei, Christian Toth rückte für den gelb-gesperrten Markus Renner ins defensive Mittelfeld zurück, sonst blieb die recht konstante Frühjahrsmannschaft zusammen. 
Dass es wichtig ist, ab dem Anpfiff mit allen Sinnen auf dem Platz zu sein, bewies unser Torhüter, der bereits in der ersten Spielminute einen gefährlichen Flachschuss bändigen und unmittelbar darauf einen weiteren Distanzschuss im Flug arretieren konnte. Christian Toth versuchte es in Minute 7 seinerseits, die Kugel zog knapp links am Lackenbach-Gehäuse vorbei, das ließ sich gut an. Die Spielweise des SVL behagt uns nicht so, weil sie an die Substanz geht: Auf eine Dreifach-Chance in Minute 11 (Bitte im Online-Bericht nachlesen!) folgte ein Blitzkonter, Fabian Filz war weiterhin hellwach und rettete mit Fußabwehr. Es ging munter hin und her (Den Live-Ticker zu schreiben war ganz schön anstrengend - anschauen!), auf jeden USCP-Angriff antworteten die Gäste mit Flügelsprints (meist David Fennes von links), Zoli Németh war nach genau einer halben Stunde Retter in der Not, den Kopfball hätte der Lackenbacher nicht kriegen dürfen, da hätte es wohl "geklingelt". Wenn man Chancen kreiert, bleibt man anscheinend im Kopf stark: Erst pfiff Schiri Seper korrekt "kein Tor", als Balázs Németh einen Fruhstuck-Schuss mit der Hand weitergeleitet hatte, aber eine Minute später (in der 42.) war alles regelkonform: Stefan F. ist rechts allein und lässt Goalie Sodoma keine Chance. 1:0 war besser als 0:0, aber gewonnen war noch lange nichts. 
(Spielbericht vom Webmaster)

Keine Änderungen bei beiden Teams, als sie die zweiten 45 Minuten angingen. Nach kurzem Abtasten ging es mit voller Intensität weiter: Benedikt Farkas nach Einwurf aufs kurze Eck, Sodoma passt auf, Sebastian Strobel auf Toth, volley mit allem Risiko, unbelohnt, weit links vorbei. In den nächsten zwei Minuten wieder Lackenbach-Furioso: Erst kommt Jerson aus der eigenen Hälfte bis in unseren Strafraum, Filz steht richtig; gleich danach wieder Fennes von links, Gibson allein - zu hoch, das war echter Massel für uns. Die Minuten 58 bis 60 (keine Zeit zum Klogehen!): Balázs ist etwas eigensinnig, läuft sich fest, Fabian verhindert den Ausgleich mit Faustabwehr. Sebastian St. hatte mit Gegenspieler Stanley Gibson wenig Freude, der immer erst klammerte und dann auf Gefoultwerden spielte - Schiri Seper fiel auf eine Elfer-Schwalbe nicht hinein. Dann waren wieder wir an der Reihe: Doppelabwehr Sodoma mit viel Glück nach Toth-Freistoß, Fruhstuck aus spitzem Winkel links vorbei. In Minute 73 hatten unsere Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Der Gäste-Goalie ließ einen Frittum-Schuss durchrutschen, ein Defensiv-Kamerad rettete vor der Linie. Mit Beginn der letzten Viertelstunde bzw. mit den Auswechslungen wurde es langsam ruhiger auf dem Platz. Die Kräfte der Gäste schwanden irgendwann doch, Fernschuss-Versuche trafen ihr Ziel nicht, und so sorgten selbst drei Minuten Nachspielzeit für keinen großen Stress im blau-weißen Teil des Areals. Ein Direktcorner von Ben F. hätte sich als Entscheidung gut gemacht, Sodoma war in der kurzen Ecke, und das war's dann auch. Sieg-Medleys klingen immer gut!

 

Fazit: Zwei wahre Sprüche kamen nach dem Spiel von Ernst "Theo" Frühstück ("Es hätte auch 3:3 ausgehen können.") und von unserem Torwart ("Im Herbst hätten wir vielleicht noch 1:2 verloren!"). Schön, dass alle bis zum letzten Pfiff konzentriert und ruhig bei der Sache blieben, der Lohn sind 13 und 12 Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze, wobei ja nur mehr vier Runden zu spielen sind. Blick nach vorn gefällig? 13 Punkte hinter Platz 1, 9 Punkte hinter Platz 2. Und wenn wir im Herbst den Start nicht so verhaut hätten?? 

 
Die Karten-Statistik: Daniel Stifter muss gegen Bad Sauerbrunn zusehen (fünfte gelbe Karte), Daniel Art ist mit vier Kartons gefährdet. 

 

 

 

Nächster Termin, die  27. Runde:    

Freitag, 25. Mai 2012, 18h30 (!) in Bad Sauerbrunn:

 

SC Bad Sauerbrunn - USC Pilgersdorf